
Der Hunsrück-Krimi „Balduinsmord“ nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise. Die Ruine der Burg Balduinseck liegt zwischen Buch und Masterhausen im Hunsrück, kurz hinter Kastellaun. Ein toter Mann liegt an der Ruine – ein Schock für Rainer Maria Weingard, den „Helden“ der Geschichte, der sich das Gemäuer eigentlich nur kurz ansehen wollte. Wer war der Tote und was wollte er dort am Balduinseck? Weingard wird bald von der Polizei verdächtigt und macht sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Eine spannende Schatzsuche durch die Jahrhunderte beginnt, vom Bau der Burg bis zu ihrem Verfall.
ISBN-978-3-86911-016-5
Der damalige Bucher Bürgermeister und Rheinland-Pfälzische Landtagspräsident (2006 -2016) Joachim Mertes ließ es sich nicht nehmen, das Vorwort für den Krimi zu schreiben:
„Eine Mordsgeschichte dieser Roman von Stefan Nick, über ein Verbrechen an der Burgruine Balduinseck zwischen Buch und Mastershausen im Hunsrück. Er hat den präzisen Blick auf die lokale Bühne, beschreibt Tat und Lebensort wie ein geübter Reiseschriftsteller. Seine Personen sind lebensnah, mentalitätstreue Widerbilder. Aber, der freundlich – düstere Schauplatz hat seine eigene Geschichten und Geschichtchen in 700 Jahren erlebt und ertragen. Diese webt Nick in die Istzeit ein, schmückt damit unsere nüchterne, digitale Welt mit dem Glanz von Sagen, Mythen und eben auch Realitäten. Das geschieht wie von selbst und doch kunstvoll amüsierend. Phantasie wird aktiviert: vom Toten bis zum vergrabenen Schatz im Schatten der Burg. Wer hat ihn vergraben, wer wird ihn finden? Lassen Sie sich zum Augenzeugen machen: Das liest sich gut. Tun Sie es sich an.“
Joachim Mertes, Bürgermeister von Buch-Mörz, Landtagspräsident Rheinland-Pfalz


Werner Rüdel, Liedermacher aus Boppard (rechts) begleitete die Lesung „Balduinsmord auf Tour“ musikalisch mit seinen Songs, dazu an diversen Saiten: Achim Römer.
Ballade vom Balduinseck
Durch kahles Geäst blicken kahle Steine,
scheinbar leblos, trotzig erstarrt.
Einst prächtig, doch jetzt nur noch Gebeine,
Mahnmal der vergänglichen macht.Stolz noch immer, Trutzburg geblieben,
auch wenn der Sinn dir heute fehlt.
Jahrhunderte, derer nun sieben
wirst du vom Hunsrücker Wind umweht.Die Sonne lächelt durch die Fenster,
und treibt ein buntes Farbenspiel.
Hier drinnen sieht nur der Gespenster,
der sie auch wirklich sehen will.Wer dich besucht, der braucht viel Zeit,
dich richtig zu entdecken.
In deinem ausgedienten Kleid
kann sich so einiges verstecken.So mögen wir dein Antlitz doch,
trotz bröckelnder Fassade.
Was bleibt von dir, du weißt es auch
ist mehr als Glanz und Farbe.